Beschreibung des Graduiertenstudiengangs

Das Doktorat in Literatur-, Sprach- und Geschichtswissenschaften (Dolls) am Institut für Humanistische Studien der Universität Salerno ist ein interdisziplinärer Studiengang mit dem Ziel, ein breites Wissen über internationale Literatur, Linguistik und Neuere Geschichte in einer europäischen und globalen Perspektive zu fördern.

Aus diesem Grund zeichnet sich das Dolls durch organisch interagierende Arbeitsmethoden aus, um eine Reihe von Aktivitäten in spezifischen Studienprogrammen zu unterstützen.

Semesterweise organisierte Kurse und Seminare beziehen sich auf institutionelle und politische Dynamiken, auf kulturelle, sprachliche und intermediale Systeme, in denen narrative Methoden und Arbeitsweisen zum Verstehen und zur Erstellung komplexer Texte bestimmt werden sollen, die auf den Erwerb von Arbeitsmethoden, die in der Welt der Kulturindustrie, des Verlagswesens und Spitzenforschungszentren Einsatz finden können, abzielen.

Der gemeinsame, betont interdisziplinäre Ansatz soll die Interaktion und Konfrontation der literarischen, sprachlichen und historiographische Wissensgebiete untereinander fördern und betont durchgehend deren Komplementarität.

In dieser Perspektive zielt die Aufteilung in die Curricula – Literaturwissenschaft (Studi letterari), Sprachwissenschaft (Studi linguistici), Geschichtswissenschaft (Studi storici), Moderne und Zeitgenössische Literatur- und Geschichtswissenschaft (Studi letterari e storici moderni e contemporanei) – auf die Festigung einer hochspezialisierten Ausbildung ab und insistiert zugleich auf den methodischen Schnittmengen im Sinne eines weiter gespannten theoretisch-praktischen Gesichtspunktes. Die Doktoranden werden so ermutigt, sich spezifische Fähigkeiten anzueignen, aber auch mit einer Vielzahl unterschiedlicher pädagogischer und heuristischer Dimensionen umzugehen, die für Entwicklung einer vollständigen, fundierten und artikulierten humanistischen Kultur unerlässlich sind.
Daher ist die aktive Teilnahme von Doktoranden an nationalen und internationalen Forschungsgruppen und Studienerfahrungen wichtig, um ausreichende kritische Kompetenzen bei der Recherche und im Umgang mit Quellen und experimentellen Daten sowie bei der Erstellung von Forschungsprotokollen und wissenschaftlichen Texten zu entwickeln.
Eine angemessene Sprachausbildung durch das Sprachenzentrum der Universität Salerno und ein Auslandsaufenthalt an Universitäten und/oder Forschungszentren sind integrale Bestandteile des Graduiertenstudiengangs.

Karrieremöglichkeiten

Zu den beruflichen Möglichkeiten der Doktoranden des Dolls zählen Forschungsaktivitäten im akademischen Bereich oder in öffentlichen und privaten wissenschaftlichen Organisationen (auf nationaler und internationaler Ebene), Mitarbeit an von privaten und öffentlichen Stiftungen gefördert Projekten, Beschäftigung in Unternehmen und Institutionen verschiedener Branchen, in den Bereichen Fremdsprachen, Kommunikation und Personalmanagement, im Schulwesen, Erstellung von Produkten und Inhalten für digitale Unternehmen.

Zu den wichtigsten Berufsprofilen zählen:

  • Experte und Berater im Bereich der internationalen Beziehungen und der Sprachintegrationspolitik in Institutionen auf europäischer Ebene;
  • Unternehmer und Berater im Verlags- und Journalismuswesen;
  • Fachleute und Trainer/Ausbilder im Bereich des Fremdsprachenunterrichts und der Kulturvermittlung;
  • Fachkräfte und Berater im Bereich der Informationstechnologie und der Verarbeitung von mündlichen und schriftlichen Sprachdatenbanken, in der Industrie sowie in der öffentlichen und privaten Verwaltung;
  • Übersetzungsprofis und -berater;
  • Lexikographen in Unternehmen und Firmen, die Wörterbücher und Online-Sprachressourcen erstellen;
  • Fachkräfte und Ausbilder im öffentlichen und privaten Schulwesen;
  • Experten und Berater im Bereich der Produktion historischer Inhalte für digitale Unternehmen, Museen, Archive, Verlage;
  • Lehrkräfte und Ausbilder im Bereich der wissenschaftlichen Forschung, Weiter- und Hochschulbildung.

Zur Unterstützung der Doktoranden ist eine permanente Betreuung vorgesehen, die eine regelmäßige Kontrolle und Überprüfung des Forschungsfortschritts, die Abfassung schriftlicher Texte (zu denen die Teilnahme an Konferenzen und Kongressen sowie die Abfassung und Veröffentlichung relevanter Artikel wirksam beitragen können) bis zur Fertigstellung der Dissertation und deren Vorlage bei der Kommission für die Promotions-Abschlussprüfung vorsieht.
Die Doktoren werden dank Weiterbildungs- und Forschungsmöglichkeiten in Form von Stipendien und Verträgen (vor allem auch im Ausland) auch nach dem Erwerb des Titels betreut und unterstützt.

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